MEINE GESCHICHTE
Ich war lange überall –
nur nicht bei mir selbst.
Heute dreht sich bei BalanceBlick vieles darum, wieder bei sich anzukommen. Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst erst lernen musste, was das überhaupt bedeutet.

Ich hatte keinen Plan, wohin mein Weg eigentlich führt.
Wenn ich an mein 18- oder19-jähriges Ich zurückdenke, war von der Ruhe und dem Vertrauen, die heute einen großen Teil meines Lebens ausmachen, noch nicht besonders viel zu sehen.
Ich war viel im Außen. Partys, Aufmerksamkeit, Rebellion und gleichzeitig diese große Orientierungslosigkeit. Ich wusste nach der Schule nicht, wohin mit mir, brach meine erste Ausbildung ab und schob vieles so lange vor mir her, bis selbst kleine Hürden riesig erschienen. Dann veränderte sich mein Leben. Mein Papa erkrankte an Krebs. Mit 19 war ich plötzlich in einer Situation, in der der Mensch, der für mich eine Stütze gewesen war, selbst Unterstützung brauchte. Ich musste Verantwortung übernehmen, zu einer Zeit, in der ich selbst noch überhaupt nicht wusste, wo ich im Leben eigentlich stand.
Und irgendwo dort begann meine Suche.
Eine Bekannte meines Papas sagte damals etwas zu mir, das mir bis heute im Kopf geblieben ist. Menschen würden sich an mir orientieren wie Schiffe an einem Leuchtturm.
Vielleicht sagte sie das auch deshalb, weil Menschen schon damals häufig mit ihren Sorgen und Problemen zu mir kamen. Durch sie begegnete ich zum ersten Mal einer Welt, die ich vorher nicht kannte. Sie lieh mir Bücher über Chakren und über die Verbindung zwischen Körper und Seele. Plötzlich beschäftigte ich mich mit einer Frage, die mich seitdem nicht mehr wirklich losgelassen hat:
Was, wenn Körper, Geist und Seele viel stärker miteinander verbunden sind, als wir glauben?
Aus dieser einen Frage wurden mit der Zeit immer mehr.
Ich begann zu meditieren, machte Yoga, las Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, beschäftigte mich mit Ernährung, Emotionen und ihrer Verbindung zum Körper und fand immer mehr Ruhe draußen in der Natur. Heute führt mich diese Neugier weiter, unter anderem auch in meine Reiki-Ausbildung.
Nicht alles davon hat mir Antworten gegeben. Aber all das hat dazu beigetragen, dass ich mich selbst heute besser kenne.
Ich bin nicht immer in meiner Mitte. Und das ist okay.
Ich bin ruhiger geworden. Probleme fühlen sich nicht mehr automatisch wie unüberwindbare Mauern an. Und ich habe ein tiefes Vertrauen darin entwickelt, dass auch die Dinge, deren Sinn wir im Moment noch nicht verstehen, irgendwann Teil eines größeren Bildes werden können.
Das bedeutet nicht, dass ich jeden Morgen völlig ausgeglichen aufwache, meditiere und anschließend erleuchtet durch den Tag schwebe. Ich verliere meine Mitte auch heute noch.
Der Unterschied ist: Ich weiß inzwischen besser, wie ich wieder zu ihr zurückfinde.
Und genau daraus ist BalanceBlick entstanden.
Warum BalanceBlick?
Ich möchte keinen Ort schaffen, an dem ich dir erzähle, wie du dein Leben zu leben hast.
BalanceBlick soll ein Ort sein, der dich neugierig auf dich selbst macht.
Ein Ort zum Hinterfragen, Ausprobieren und Entdecken. Für Achtsamkeit, mentale Gesundheit, Spiritualität und natürliches Wohlbefinden, aber vor allem für die Frage, was davon sich für dich und dein Leben wirklich stimmig anfühlt.
Und wenn ich gerade nicht an BalanceBlick arbeite …
… findest du mich wahrscheinlich irgendwo draußen in der Natur, am liebsten mit meinem Partner und meinen beiden kleinen Mädels.
Ich liebe Yoga, gemeinsames Kochen, Bücher und ruhige Stunden am Wasser. Gerade entdecke ich außerdem meine kreative Seite immer mehr für mich.
Und trotz all meiner Beschäftigung mit Balance: Nein, ich habe natürlich auch nicht jeden Tag mein Leben vollkommen im Griff.