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Herbstzeit ist Self‑Care‑Zeit: Deine Anleitung für achtsame Herbsttage

Autorenbild: Danielle Wipper
Danielle Wipper
26. Sept. 2025
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 11 Stunden


Dieser Beitrag enthält Werbung (Affiliate-Links).


Mit seinem goldenen Licht, seiner frischen Luft und dieser besonderen Einladung, das Tempo zu drosseln, sind sie plötzlich da, die kurzen grauen Herbsttage. Vielleicht spürst du es auch: Die Tage fordern dich anders. Du bist müder, sensibler, vielleicht sogar ein bisschen melancholischer. Gerade dann braucht es nicht noch mehr Leistung, sondern mehr Wärme, Achtsamkeit und Nähe zu dir selbst. In diesem Artikel teile ich mit dir einfache, wohltuende Self‑Care‑Rituale, die dir helfen, inmitten von Dunkelheit und Umbruch bei dir zu bleiben. Auserdem findest du am Ende eine Liste mit 50 Dingen, die du im Herbst machen kannst.


„Wenn der Wecker klingelt, ist es meist noch dunkel und kalt.

Und trotzdem; ..Man steht auf.."


Genau in diesem Moment liegt eine stille Kraft, die Chance, den Tag nicht nur zu starten, sondern ihn bewusst zu begrüßen. Auch wenn du wenig Zeit hast, können wenige Minuten reichen, um dich mit dir selbst zu verbinden. Ohne „Ich muss“, sondern mit einem: „Ich darf“.



 Dein Mini-Ritual für einen achtsamen Start:

kerze in kuscheliger stimmung

  • Ein Atemzug voller Absicht

    Bevor du aus dem Bett steigst: Leg eine Hand auf dein Herz, schließe kurz die Augen. „Ich bin klar. Ich bin ruhig. Ich bin bereit für diesen Tag.“ 

  • Wärme von innen und außen

    Während dein Tee oder Kaffee zieht, spür die Tasse in deinen Händen. Den Duft. Die Wärme. Lass dich ganz bewusst auf diesen Moment ein. (ohne nebenbei zu scrollen!)

  • Ein Hauch Natur, auch mitten in der Stadt

    Öffne ein Fenster, atme die frische Morgenluft ein und schau in den Himmel, auch wenn er noch grau ist. Dieses kleine Stück Weite bringt Raum in deinen Tag.

  • Sanfte Bewegung, statt Stress-Workout

    Ein paar Dehnungen, Schulterkreise oder ein kleiner Stretch mit Musik im Hintergrund, so einfach und so wohltuend, ein liebevolles Wachwerden für deinen Körper.


👉 Mein Tipp: Ich bereite mir am Vorabend ein kleines Morgenritual vor. Ich stelle mir meine Lieblingstasse*, Affirmationskärtchen* und ätherische Öle* raus, sodass morgens alles bereitliegt und ich nicht in die Versuchung komme zu prokrastinieren.



„Wenn ich an einem kühlen Herbsttag von der großen Gassi-Runde nach Hause komme, ist meine liebste Self‑Care‑Routine eine ausgiebige, warme Dusche."

Dieses Gefühl, wenn das Wasser über die Haut fließt, der Dampf den Raum erfüllt, und der Körper langsam auftaut. Ich sehe diese warme Dusche als Chance, einen Moment innezuhalten und wieder ganz zu mir selbst zurückzukehren.

Der Herbst ist die beste Zeit für Rituale, die dich ummanteln, nähren und zur Ruhe bringen.



Ideen für deine ganz persönliche Wärmepause:


pumpkin spice latte am see

  • Ein warmes Bad als Reset für Körper & Kopf

    Lass das Wasser laufen, gib ein paar Tropfen deines Lieblingsbadeöls* dazu. Lass dich sinken und atme, hier musst du niemand sein.

  • Wärmende Pflege für die Haut

    Trage nach dem baden ein Körperöl* auf das du langsam einmassierst. Streiche mit liebe über deine Arme, deinen Bauch, deine Beine. Lass es ein kleines Ritual werden, nicht nur Pflege, sondern Zuwendung.

  • Teezeremonie

    Wähle bewusst deinen Tee. Vielleicht einen Abendtee mit Baldrian* oder einen Basentee mit Brennnessel*. Beobachte, wie der Dampf aufsteigt und spüre die wärme der Tasse in deiner Hand.

  • Dein Self-Care-Altar mit Kuscheldecke, Wärmflasche und Duftkerzen

    Mach es dir gemütlich auf einem Sessel mit einer weichen kuschel Decke*, zünde dir eine Duftkerze* an. Vielleicht ist es ein Duft, der dich trägt, Musik, die dich erinnert: "Ich darf mir diesen Moment nehmen."


Der Herbst erinnert uns daran, dass Loslassen kein Ende, sondern ein Neubeginn ist.

Genau wie die Bäume ihre Blätter fallen lassen, können auch wir lernen, alte Kapitel zu schließen und Platz für Neues zu schaffen. Denn wir tragen Dinge mit uns, die wir nicht mehr brauchen: Gedanken, die uns einengen. Erwartungen, die uns müde machen. Gewohnheiten, die längst überholt sind.

Ich lade dich ein, Platz zu schaffen, in deiner Wohnung, in deinem Kopf, in deinem Herzen.



Rituale, die beim Loslassen helfen:


  • Entrümpeln mit Intuition

    Geh durch einen Raum, ein Regal, eine Schublade. Spüre hin: Was darf gehen? Was fühlt sich schwer an? Lass es gehen mit einem inneren Danke für den Dienst, den es dir einmal erwiesen hat.

  • Loslass-Zettel

    Nimm ein Blatt Papier. Schreib auf, was du nicht mehr mit dir tragen willst. Gedanken. Gefühle. Namen. Erlebnisse. Dann verbrenne oder zerreiße es bewusst, als Symbol für dein inneres Aufräumen.

  • Energetische Reinigung

    Öffne die Fenster. Räuchere mit Salbei* oder Palo Santo*. Stell frische Blumen hin. Spüre, wie die Energie im Raum sich verändert und wie du dich darin neu entfalten darfst.

  • Vergebung als stiller Prozess

    Nicht öffentlich. Nur in dir. Vielleicht gegenüber dir selbst. Vielleicht gegenüber anderen. "Ich lasse los, was nicht mehr zu mir gehört. Ich öffne mich für das Neue."



50 Dinge, die du im Herbst machen kannst:


Natur & Draußen

  1. Einen Spaziergang durch raschelndes Laub machen

  2. Kastanien, Eicheln und bunte Blätter sammeln

  3. Einen Waldspaziergang bei Nebel unternehmen

  4. Drachen steigen lassen auf einem offenen Feld

  5. Pilze suchen (mit jemandem, der sich auskennt)

  6. Den Sonnenuntergang mit einer warmen Decke beobachten

  7. Eine Thermoskanne mit Tee mitnehmen und draußen trinken

  8. Wildtiere oder Vögel beobachten

  9. Ein Herbstpicknick machen

  10. Barfuß über feuchtes Gras laufen


Self‑Care & Entspannung

  1. Ein warmes Kräuterbad nehmen

  2. Einen Self‑Care-Abend bei Kerzenlicht gestalten

  3. Aromatherapie mit herbstlichen Düften ausprobieren (z. B. Zimt, Orange)

  4. Eine herbstliche Gesichtsmaske machen

  5. In eine Sauna oder Therme gehen

  6. Einen Tag offline verbringen

  7. Journaling zum Thema „Was darf ich loslassen?“

  8. Eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen

  9. Meditation zu Naturklängen oder Herbstregen machen

  10. Eine Massage mit warmem Öl genießen


Kulinarische Freuden

  1. Kürbissuppe oder Ofengemüse kochen

  2. Heiße Schokolade mit Zimt trinken

  3. Apfelkuchen backen (oder Apfel-Crumble)

  4. Tee-Tasting mit verschiedenen Herbstsorten machen

  5. Einen Brotback-Nachmittag einlegen

  6. Kürbis schnitzen oder bemalen

  7. Ein Glas selbstgemachte Marmelade kochen

  8. Gewürz-Nüsse rösten

  9. Herbstliche Rezepte in einem Journal sammeln

  10. Auf dem Wochenmarkt saisonales Gemüse einkaufen


Kreativität & Innenschau

  1. Ein Visionboard für den Herbst/Winter gestalten

  2. Ein herbstliches Moodboard mit Naturmaterialien basteln

  3. Mandalas mit Blättern legen und fotografieren

  4. Einen Brief an dein Zukunfts-Ich schreiben

  5. Ein Dankbarkeitstagebuch beginnen

  6. Ein Gedicht über den Herbst schreiben

  7. Einen stillen Morgen nur mit Musik & Journal verbringen

  8. Herbstliche Postkarten gestalten oder versenden

  9. Mit Aquarell oder Pastellfarben herbstliche Szenen malen

  10. Eine Affirmationskarte für den Monat basteln


Zuhause & Gemütlichkeit

  1. Die Wohnung herbstlich dekorieren (Blätter, Kerzen, Lichterketten)

  2. Einen Leseabend mit deinem Lieblingsbuch machen

  3. Deine liebsten Serien oder Filme der Kindheit schauen

  4. Eine „Herbst-Kuschelecke“ einrichten

  5. Eine Duftkerze selbst herstellen oder anzünden

  6. Alte Kleidung aussortieren und spenden

  7. Deine Playlist für gemütliche Herbsttage erstellen

  8. Mit einer Freundin telefonieren, während es draußen regnet

  9. Einen digitalen Detox-Tag einplanen

  10. Einfach gar nichts tun – und es genießen


Der Herbst erinnert mich jedes Jahr aufs Neue daran, dass Rückzug nicht Stillstand bedeutet, sondern eine Phase, in der ich wieder mehr bei mir ankommen darf.

Ich habe für mich gelernt: Es müssen keine großen Veränderungen sein. Ein paar ruhige Minuten am Morgen, eine warme Dusche nach einem langen Spaziergang oder ein bewusster Moment der Stille am Abend, das reicht oft schon, um mein inneres Gleichgewicht zu stärken.

Vielleicht geht es dir ähnlich. Vielleicht findest du dich in einem der Rituale wieder oder du gestaltest dir ganz eigene. Wichtig ist nicht, was du tust, sondern dass du dir Zeit nimmst. Für dich. Für dein Wohlbefinden. Für deine Balance.

Ich hoffe, dieser Artikel hat dich inspiriert, den Herbst nicht nur zu erleben, sondern ganz bewusst für dich zu nutzen.


Welche Rituale tun dir im Herbst besonders gut? Hast du vielleicht ein eigenes Self‑Care‑Lieblingsmoment, den du dir immer wieder schenkst?

💬 Teile es gern mit mir in den Kommentaren, ich freue mich auf deine Gedanken, Ideen oder Fragen. Dein Impuls könnte auch für andere wertvoll sein!



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